Grüne Anti-Atom-Politik
„Grüne Geldverschwendung, Selbstbedienung und Parteipolitik“: Interner Brandbrief erschüttert Atommüll-Behörde
28. Juli 2025 – Daniel Gräber apollo.news – Exklusiv
Jahrzehntelang haben die Grünen die Suche nach einem Atommüll-Endlager aus ideologischen Gründen blockiert – auch innerhalb von Behörden. Jetzt eskaliert der Streit im zuständigen Bundesamt. Auslöser ist ein Brandbrief an Umweltminister Carsten Schneider (SPD).
Aus dem Inhalt
Appell zur Beendigung der „grünen Geldverschwendung“
Das zweiseitige Schreiben gipfelt in der Forderung, die „grüne Geldverschwendung, Selbstbedienung und Parteipolitik“ zu stoppen. Die Verfasser betonen die Wichtigkeit der nuklearen Sicherheit in der aktuellen Lage und fordern ein Ende der Missstände.
Verzögerungstaktik bei der Endlagersuche?
Die Anti-Atom-Politik der Grünen, maßgeblich von Jürgen Trittin beeinflusst, stellte die Endlagerung von Atommüll stets als unlösbares Problem dar. Dies diente als zentrales Argument gegen die Kernenergie. Es besteht der Verdacht, dass das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) gezielt unterwandert wurde, um die Suche nach einem Endlager zu verzögern und die Kosten in die Höhe zu treiben.
„Öffentliche Lachnummer“ Endlagersuche
Die anonymen Autoren des Brandbriefs kritisieren die Standortauswahl für ein Endlager als „öffentliche Lachnummer“. Trotz jahrelanger Diskussionen über Zeitpläne sei weiterhin kein ernsthafter Weg zur erfolgreichen Umsetzung in Sicht.
Abschied vom grünen Zeitgeist
Vor wenigen Jahren prägten Klimaproteste, Rekordumfragen und moralische Gewissheit das politische Klima – die Grünen galten als kulturelle Leitmacht. Heute ist von dieser Dominanz wenig geblieben. Wirtschaftliche Sorgen, Energiepreise und gesellschaftliche Konflikte haben die Prioritäten verschoben, alte Gewissheiten erodieren. Warum der einstige „grüne Zeitgeist“ bröckelt – und was das über den Wandel unserer Gesellschaft verrät…
Titelfoto: freepik.com (symbolisch)

