Petition im Bundestag
Reform der Windkraft-Subventionen gefordert
Am 8. Januar 2026 wurde eine Petition an den Deutschen Bundestag eingereicht, die eine grundlegende Reform der staatlichen Subventionspolitik für Windenergieanlagen fordert. Im Mittelpunkt der Kritik steht das sogenannte Referenzertragsmodell der EEG-Förderung.
Kritik am Referenzertragsmodell
Nach Ansicht der Petition führt das derzeitige Fördersystem dazu, dass auch windschwache Standorte wirtschaftlich attraktiv erscheinen, obwohl sie energetisch wenig sinnvoll sind. Grund dafür ist das Referenzertragsmodell: Standorte mit geringer Windhöffigkeit erhalten höhere Vergütungen als windreiche Gebiete. Damit werden Windenergieanlagen auch dort gebaut, wo sie ohne staatliche Förderung wirtschaftlich kaum betrieben werden könnten.
Kosten für Stromkunden und Steuerzahler
Die EEG-Förderung garantiert Betreibern feste Vergütungen und wird letztlich über Strompreise und staatliche Umlagen finanziert. Kritiker sehen darin eine erhebliche Belastung für Stromkunden und Steuerzahler. Zudem wachse durch den Ausbau an ungeeigneten Standorten der Druck auf Natur, Landschaft und Akzeptanz vor Ort.
Forderung der Petition
Die Petition fordert deshalb eine grundlegende Überarbeitung der Fördermechanismen. Windenergieanlagen sollten künftig nur dort errichtet werden, wo ausreichende Windhöffigkeit besteht und ein wirtschaftlicher Betrieb ohne dauerhafte Subventionen möglich ist.
Petition unterstützen – Mitzeichnungsfrist endet am 16. April 2026.
Titelbild: freepik.com – modifiziert.

