Fledermäuse und Windenergie
Unterschätzte Gefahren für geschützte Arten
Fledermäuse gehören zu den faszinierendsten und zugleich besonders schutzbedürftigen Säugetieren unserer heimischen Tierwelt. Sie orientieren sich mithilfe der Echoortung, jagen nachts nach Insekten und nutzen Wälder, Gewässer, Wiesen und Siedlungsräume als Lebensraum.
Doch während zahlreiche Maßnahmen ihren Schutz und den Erhalt ihrer Lebensräume fördern sollen, entsteht durch den Ausbau der Windenergie ein zusätzlicher Konflikt. Besonders für hochfliegende und wandernde Fledermausarten können die Rotoren moderner Windenergieanlagen zur tödlichen Gefahr werden.
Neue wissenschaftliche Untersuchungen aus den USA und Europa zeigen, wie groß die Verluste sein können und welche Möglichkeiten bestehen, sie zu verringern. Auch deutsche Forschungsergebnisse werfen wichtige Fragen zur Standortwahl, zur Größe moderner Windenergieanlagen und zur Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen auf.
Fledermäuse – unverzichtbar für unsere Ökosysteme
Alle in Deutschland heimischen Fledermausarten ernähren sich von Insekten. Damit übernehmen sie eine wichtige ökologische Funktion und tragen zur natürlichen Regulierung von Insektenbeständen bei.
Im Laufe eines Jahres benötigen Fledermäuse unterschiedliche Lebensräume. Als Tagesquartiere und Wochenstuben dienen beispielsweise Baumhöhlen, Rindenspalten, Dachräume oder Gebäudespalten. In geeigneten frostgeschützten Quartieren verbringen viele Arten den Winter.
Zur Nahrungssuche fliegen sie entlang von Waldrändern, Hecken und Gewässern oder jagen im freien Luftraum. Manche Arten legen zwischen ihren Sommer- und Winterlebensräumen weite Strecken zurück.
Fledermäuse vermehren sich vergleichsweise langsam. Viele Weibchen bringen nur ein Jungtier pro Jahr zur Welt. Zusätzliche Todesfälle können deshalb besonders bei ohnehin belasteten Beständen langfristige Folgen haben.
Zu den Gefährdungen gehören der Verlust geeigneter Quartiere, Veränderungen der Lebensräume, der Rückgang des Insektenangebots und das Kollisionsrisiko an Windenergieanlagen.
Warum Windräder für Fledermäuse gefährlich sind
Fledermäuse sind ausgezeichnete Flieger. Ihre Echoortung ermöglicht es ihnen, Hindernisse zu erkennen und selbst kleine Beutetiere im Dunkeln aufzuspüren. Dennoch schützt diese Fähigkeit nicht zuverlässig vor den schnell bewegten Rotorblättern einer Windenergieanlage.
Ein wesentliches Risiko entsteht durch unmittelbare Kollisionen mit den Rotoren. Auch Verletzungen durch starke Luftdruckveränderungen im Nahbereich der Rotorblätter werden als möglicher Mechanismus diskutiert. Welche Bedeutung diese sogenannten Barotraumata gegenüber direkten Kollisionen haben, ist wissenschaftlich umstritten.
Warum Fledermäuse in die Nähe von Windenergieanlagen gelangen, ist ebenfalls nicht vollständig geklärt. Diskutiert werden unter anderem die Anziehung durch Insekten, die Nutzung der Anlagenstrukturen zur Orientierung und bestimmte Verhaltensweisen während der Wanderung.
Besonders problematisch ist, dass die gefährlichen Begegnungen häufig nachts stattfinden und für Menschen kaum sichtbar sind. Tote Tiere werden bei Kontrollen zudem nicht vollständig gefunden, weil sie beispielsweise in dichter Vegetation verborgen bleiben oder von anderen Tieren entfernt werden.
Die tatsächlich verursachten Verluste müssen deshalb anhand wissenschaftlicher Erfassungs- und Schätzverfahren ermittelt werden.
Neue Studie aus den USA: Millionen Fledermäuse an Windenergieanlagen getötet
Eine im Oktober 2026 in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichte Untersuchung hat das Ausmaß der Fledermaussterblichkeit an Windenergieanlagen in den USA umfassend analysiert.
Die Forschenden werteten langjährige Untersuchungsdaten aus und entwickelten ein statistisches Modell, das auch Windenergieanlagen ohne eigene Erfassungsberichte berücksichtigt.
Das Ergebnis ist bemerkenswert: Für die Jahre 1981 bis 2024 schätzt die Studie insgesamt rund 18,7 Millionen getötete Fledermäuse an Windenergieanlagen an Land in den Vereinigten Staaten.
Die Untersuchung zeigt damit, dass die Verluste ein erhebliches Ausmaß erreicht haben. Zugleich macht sie deutlich, wie wichtig eine möglichst vollständige und einheitliche Erfassung der Todesfälle ist.
Die ermittelten Zahlen sind statistische Schätzwerte, keine unmittelbar gezählten Todesfälle. Sie enthalten Unsicherheiten und beziehen sich auf amerikanische Anlagen, Landschaften und Fledermausarten. Eine direkte Übertragung auf Deutschland wäre deshalb wissenschaftlich nicht gerechtfertigt.
Dennoch lassen sich aus der Untersuchung wichtige Erkenntnisse über technische und landschaftliche Risikofaktoren gewinnen.
Standort, Rotorfläche und Bodenfreiheit bestimmen das Risiko
Die amerikanischen Forschenden untersuchten auch, welche Eigenschaften von Windenergieanlagen und ihren Standorten mit der Fledermaussterblichkeit zusammenhängen.
Dabei zeigten sich unter anderem Zusammenhänge mit der Entfernung zu Flüssen, der Größe der vom Rotor überstrichenen Fläche und dem Abstand zwischen der unteren Rotorspitze und dem Boden.
Gewässer haben für viele Fledermausarten eine besondere Bedeutung. Sie dienen als Jagdgebiet, Trinkwasserquelle und Orientierungshilfe. Entsprechend können Anlagen in ihrer Nähe zusätzliche Risiken verursachen.
Auch die technische Entwicklung der Windenergie ist von Bedeutung. Moderne Anlagen erreichen immer größere Höhen und verfügen über Rotoren mit erheblichen Durchmessern.
Ob eine höhere Anlage das Kollisionsrisiko tatsächlich verringert oder vergrößert, lässt sich jedoch nicht allein aus ihrer Gesamthöhe ableiten. Entscheidend sind unter anderem die Rotorfläche, der untere Rotordurchgang, die vorkommenden Fledermausarten und deren Flugverhalten.
Deutsche Forschung bestätigt Risiken moderner Windenergieanlagen
Das Bundesamt für Naturschutz veröffentlichte 2025 eine umfangreiche Untersuchung zum Schutz von Fledermäusen beim Ausbau der Windenergie.
Unter dem Titel Schutz von Fledermäusen beim Ausbau der Windenergie – Bewertung der Auswirkungen von Windenergieanlagen der neuen Generation auf das Kollisionsrisiko von Fledermäusen wurden die technischen Veränderungen moderner Anlagen und ihre möglichen Auswirkungen auf verschiedene Fledermausarten untersucht.
Besonders bedeutsam ist die Erkenntnis, dass eine größere Anlagenhöhe nicht automatisch zu einem geringeren Kollisionsrisiko führt.
Bei hochfliegenden und wandernden Arten wie dem Großen Abendsegler, dem Kleinabendsegler und der Rauhautfledermaus bleibt das Risiko auch an sehr hohen Anlagen bestehen. Große Rotorflächen können die Gefährdung zusätzlich erhöhen.
Eine geringe Bodenfreiheit der Rotorblätter kann ebenfalls problematisch sein, wenn die überstrichene Fläche in häufig genutzte Flughöhen hineinreicht.
Die Untersuchung unterstreicht damit, dass jede Anlage anhand ihrer technischen Eigenschaften und der örtlichen Fledermausvorkommen beurteilt werden muss.
Welche heimischen Fledermausarten sind besonders betroffen?
Nicht alle Fledermausarten sind durch Windenergieanlagen gleichermaßen gefährdet. Besonders häufig werden unter anderem folgende Arten als Kollisionsopfer festgestellt:
- Großer Abendsegler (Nyctalus noctula): Eine schnell und häufig im offenen Luftraum jagende Art, die auch weite Wanderungen unternimmt.
- Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii): Eine wandernde Fledermausart, die besonders während der Zugzeiten einem erhöhten Kollisionsrisiko ausgesetzt sein kann.
- Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus): Eine weitverbreitete Art, die häufig in Siedlungen, an Waldrändern und entlang von Gehölzen jagt.
Auch weitere Arten können betroffen sein. Das jeweilige Risiko hängt von ihrem Verhalten, den Standortbedingungen und den technischen Eigenschaften der Windenergieanlagen ab.
Europäische Studie: Abschaltungen können Fledermausverluste deutlich verringern
Eine weitere wichtige Untersuchung wurde 2026 im Journal of Applied Ecology veröffentlicht. Französische Forschende untersuchten, wie wirksam gezielte Betriebsbeschränkungen an Windenergieanlagen sind.
Dazu wurden vorhandene Erfassungsdaten aus französischen Windparks ausgewertet. Besonders aussagekräftig war ein Vergleich von Anlagen vor und nach Einführung der Schutzmaßnahmen mit anderen Anlagen, an denen keine entsprechende Veränderung vorgenommen wurde.
Die Ergebnisse zeigen, dass standortangepasste Abschaltungen die Fledermaussterblichkeit erheblich verringern können.
In einer erweiterten Vorher-Nachher-Auswertung an 38 Windenergieanlagen ermittelten die Forschenden für zwei untersuchte Fledermausgruppen durchschnittliche Rückgänge von 83 beziehungsweise 84 Prozent.
Damit liefert die Studie einen wichtigen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit solcher Schutzmaßnahmen.
Wie funktionieren fledermausfreundliche Abschaltungen?
Fledermäuse sind nicht bei jeder Wetterlage gleichermaßen aktiv. Viele Arten fliegen besonders häufig in warmen Nächten mit vergleichsweise geringen Windgeschwindigkeiten.
Diese Zusammenhänge werden genutzt, um Windenergieanlagen während bestimmter Zeiträume vorübergehend abzuschalten oder ihre Rotation weitgehend zu unterbinden.
Dabei können verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:
- Windgeschwindigkeit und Lufttemperatur
- Tages- und Jahreszeit
- Niederschlag und weitere Wetterbedingungen
- Fledermausaktivität am jeweiligen Standort
Die französische Untersuchung zeigt, dass auf örtliche Verhältnisse abgestimmte Abschaltkonzepte besonders wirksam sein können.
Allerdings lässt sich die Gefährdung dadurch nicht vollständig beseitigen. Auch nach Einführung solcher Maßnahmen können weitere Todesfälle auftreten.
Interessant ist außerdem, dass die auf Fledermäuse abgestimmten Abschaltungen in der Studie keinen statistisch gesicherten zusätzlichen Schutzeffekt für nachts ziehende Vögel bewirkten. Unterschiedliche Tiergruppen benötigen somit gegebenenfalls unterschiedliche Schutzkonzepte.
Fledermausschutz in Deutschland – gesetzliche Vorgaben und ihre Umsetzung
Sämtliche heimischen Fledermausarten stehen unter strengem Artenschutz. Grundlage sind unter anderem die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und das Bundesnaturschutzgesetz.
§ 44 Bundesnaturschutzgesetz enthält insbesondere Verbote, geschützte Tiere zu töten oder zu verletzen und ihre Fortpflanzungs- oder Ruhestätten zu beschädigen oder zu zerstören.
Bei der Genehmigung von Windenergieanlagen muss deshalb geprüft werden, ob artenschutzrechtliche Konflikte entstehen und durch geeignete Maßnahmen vermieden oder verringert werden können. Dabei sind auch die geltenden gesetzlichen Sonderregelungen und Ausnahmemöglichkeiten zu berücksichtigen.
In Niedersachsen beschreibt ein Artenschutzleitfaden unter anderem die Möglichkeiten, durch Abschaltungen das Kollisionsrisiko für Fledermäuse zu reduzieren.
Als fachlicher Ausgangspunkt werden darin insbesondere Nächte mit Temperaturen über 10 Grad Celsius, Windgeschwindigkeiten unter 6 Metern pro Sekunde in Gondelhöhe und ohne Niederschlag genannt. Die konkrete Anwendung ist jedoch vom jeweiligen Genehmigungsfall und den geltenden Vorgaben abhängig.
Gondelmonitoring – Schutzmaßnahmen an tatsächliche Flugaktivität anpassen
Eine wichtige Rolle spielt das sogenannte Gondelmonitoring. Dabei erfassen spezielle akustische Geräte Fledermausaktivitäten im Bereich der Windenergieanlage.
Die gewonnenen Daten können dazu genutzt werden, Abschaltzeiten an die örtlichen Verhältnisse anzupassen.
Solche Verfahren ermöglichen es, betriebliche Einschränkungen und Artenschutz miteinander zu verbinden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Messungen fachgerecht durchgeführt, ausgewertet und bei der Festlegung der Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.
Damit stellt sich auch die Frage, wie die Einhaltung und Wirksamkeit der festgelegten Schutzmaßnahmen im späteren Betrieb überprüft werden.
Denn eine vorgeschriebene Abschaltung ist zunächst eine rechtliche und technische Schutzvorgabe. Ihre tatsächliche Wirkung hängt davon ab, ob sie im entscheidenden Zeitraum zuverlässig greift und das örtliche Kollisionsrisiko ausreichend reduziert.
Fledermausschutz – neue Quartiere im Deister
Wie wichtig der Schutz von Fledermäusen auch auf regionaler Ebene ist, zeigt eine Meldung der Schaumburger Nachrichten vom 3. November 2026.
Danach haben die Niedersächsischen Landesforsten in der Revierförsterei Lauenau neue Fledermausquartiere aus Holzbeton angebracht. Die bis zu rund 30 Kilogramm schweren Kästen wurden mit einer Hebebühne an geeigneten Bäumen befestigt.
Die Maßnahme soll zusätzliche Quartiermöglichkeiten schaffen und ist Teil einer Kompensationsmaßnahme der Landesforsten.
Natürliche Baumhöhlen, Rindenspalten und andere Strukturen alter Bäume bieten Fledermäusen wichtige Rückzugsorte. Wo solche Strukturen fehlen, können künstliche Quartiere das Angebot ergänzen.
Die Maßnahme macht deutlich, dass der Schutz der Fledermäuse besondere Anstrengungen erfordert. Dabei geht es nicht nur um einzelne Quartiere, sondern um die langfristige Erhaltung geeigneter Lebensräume.
Der Schutz von Fledermausquartieren und die Vermeidung von Kollisionen an Windenergieanlagen sind jedoch zwei unterschiedliche Aufgaben. Zusätzliche Quartierangebote können verlorene Lebensraumstrukturen teilweise ersetzen, verhindern aber keine Kollisionen mit Rotorblättern.
Was bedeutet die Forschung für Windenergieprojekte in Schaumburg?
Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse sind auch für die Bewertung bestehender und geplanter Windenergieanlagen in unserer Region interessant.
Wälder, Waldränder, Gewässer, Hecken und offene Landschaften bilden ein vielfältiges Netz möglicher Fledermauslebensräume. Welche Arten an einem konkreten Standort vorkommen und in welchen Höhen sie fliegen, muss anhand geeigneter Untersuchungen beurteilt werden.
Für Windenergieprojekte ergeben sich daraus wichtige Fragestellungen:
Wurden die relevanten Fledermausarten und ihre Aktivität ausreichend erfasst? Welche Bedeutung haben nahe gelegene Wälder, Gewässer und Flugkorridore? Wie wirken sich Rotordurchmesser, Nabenhöhe und Bodenfreiheit auf das Kollisionsrisiko aus? Welche Betriebsbeschränkungen sind vorgesehen, und wie wird ihre Wirksamkeit überprüft?
Diese Fragen sind auch für die geplante Windenergieanlage bei Eimbeckhausen von Bedeutung.
Auf unserer Seite „Natur- und Artenschutz WEA Eimbeckhausen“ (siehe Button unten) dokumentieren wir bereits die artenschutzrechtlichen Grundlagen, die Genehmigung und die vorgesehenen Schutzmaßnahmen.
Die neuen Studien bieten Anlass, die vorhandenen Untersuchungen und Betriebsauflagen unter zusätzlichen wissenschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass die bisherigen Gutachten oder Genehmigungsentscheidungen fehlerhaft sind.
Entscheidend ist eine nachvollziehbare Bewertung der konkreten Standortbedingungen und der vorgesehenen Schutzmaßnahmen.
Fazit: Energiewende und Artenschutz müssen gemeinsam betrachtet werden
Der Ausbau der Windenergie soll zur Verringerung klimaschädlicher Emissionen beitragen. Gleichzeitig kann er erhebliche Auswirkungen auf geschützte Tierarten haben.
Die neuen wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, dass die Fledermaussterblichkeit an Windenergieanlagen ein ernst zu nehmendes Artenschutzproblem darstellt.
Die amerikanische Studie verdeutlicht das mögliche Ausmaß der Verluste. Die französische Untersuchung belegt, dass geeignete Abschaltungen die Zahl getöteter Fledermäuse deutlich verringern können. Deutsche Forschung zeigt außerdem, dass größere und höhere Windenergieanlagen nicht automatisch ein geringeres Kollisionsrisiko verursachen.
Daraus ergibt sich eine wesentliche Anforderung an den weiteren Ausbau:
Wirksamer Artenschutz darf nicht erst bei der Kompensation entstandener Eingriffe beginnen. Er muss bereits bei der Standortwahl, der technischen Planung und der Festlegung der Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur, wie viele Windenergieanlagen errichtet werden können, sondern auch, wie sich vermeidbare Schäden an geschützten Arten möglichst weitgehend verhindern lassen.
Eine verantwortungsvolle Energiewende muss sich auch daran messen lassen, wie ernst sie den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen nimmt.
Wissenschaftliche Quellen und weiterführende Informationen
- Labuzzetta et al. (2026): The scope and severity of bat fatalities at US wind energy facilities. Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
Originalstudie - Ravache et al. (2026): Site-specific curtailment thresholds substantially reduce bat mortality at wind energy facilities. Journal of Applied Ecology.
Originalstudie - Mammen, Mammen und Henrichmann (2025): Schutz von Fledermäusen beim Ausbau der Windenergie – Bewertung der Auswirkungen von Windenergieanlagen der neuen Generation auf das Kollisionsrisiko von Fledermäusen. Bundesamt für Naturschutz, BfN-Schriften 742.
Publikation des Bundesamtes für Naturschutz - Niedersächsisches Umweltministerium: Leitfaden – Umsetzung des Artenschutzes bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen in Niedersachsen (2016).
Artenschutzleitfaden als PDF - Bundesnaturschutzgesetz: §§ 44 und 45b – Artenschutzrechtliche Verbote und Sonderregelungen für Windenergieanlagen an Land.
§ 44 BNatSchG · § 45b BNatSchG - Schaumburger Nachrichten, 3. November 2026: „Hilfe für Fledermäuse im Deister“, Guido Scholl. Bericht über neue Fledermausquartiere der Niedersächsischen Landesforsten in der Revierförsterei Lauenau.


