Kohleausstieg und Versorgungssicherheit
Kohleausstieg: Zweifel an der Versorgungssicherheit
Eigentlich sollte die Bundesregierung bis zum 15. August 2026 einen Prüfbericht zum Kohleausstieg vorlegen. Nach Darstellung von Prof. Fritz Vahrenholt steht dieser Bericht weiterhin aus, weil der geplante Ersatz der wegfallenden Kohlekraftwerke durch neue Gaskraftwerke noch nicht ausreichend gesichert sei.
Im Gespräch mit Daniel Gräber von Apollo News warnt Vahrenholt vor einer wachsenden Lücke bei der gesicherten Stromerzeugung. Der weitere Kohleausstieg, fehlende neue Kraftwerkskapazitäten und die zunehmende Abhängigkeit von wetterabhängiger Stromerzeugung könnten nach seiner Einschätzung die Versorgungssicherheit und den Industriestandort Deutschland erheblich belasten.
Auch Batteriespeicher und Stromimporte aus europäischen Nachbarländern könnten längere Phasen mit wenig Wind und Sonne nicht ohne Weiteres ausgleichen. Vahrenholt fordert deshalb, den weiteren Kraftwerksrückbau stärker an der tatsächlich verfügbaren gesicherten Leistung auszurichten.
Im Video erläutert Prof. Fritz Vahrenholt seine Kritik an der deutschen Energiepolitik und am geplanten Kohleausstieg.

